von Peter Peuker

 


Westsibirische Laika "Dascha"

Allen die sich für das Thema "Mit Hunden im Norden unterwegs" interessieren, möchte ich zwei Bücher empfehlen. Der bekannte französische Abenteurer Nicolas Vanier hat über seine Erlebnisse in Sibirien, Kanada und Skandinavien mehrere Bücher geschrieben. Auf einer seiner Sibirienreisen bekam er den Ostsibirischen Laika Otchum geschenkt. Otchum wurde auf vielen Abenteuern zu seinem treuen Begleiter, Beschützer und Anführer der Schlittenhundemeute. Vanier hat Otchum zwei Bücher gewidmet. Eins mit dem Titel "Otchum - Anführer im Eis", das leider vergriffen ist und zu absoluten "Traumpreisen" u.a. bei amazon.de und ebay gebraucht gehandelt wird. Zum Glück hat ein Freund von mir hat das Buch und ich konnte es auch ohne viele Euros hinzublättern lesen. Sehr schön, mit vielen Episoden sowie Bildern aus dem Leben Otchums bis zu seinem tragischen Tod. Das zweite Buch "Das Schneekind" berichtet über das Abenteuer der Familie Vanier, die ein Jahr in der Wildnis Kanadas verbracht hat. Angefangen von der Reise in die Wildnis mit Pferden, dem Bau eines Blockhauses und der Wintertour über hunderte von Kilometern mit 11 Schlittenhunden nach Dawson an den Yukon. In diesem Buch schenkt der Autor insbesondere dem Ostsibirischen Laika Otchum viel Platz und so wird dieser zu einer der "Hauptpersonen". Otchum, der seinen Herren vor dem Angriff eines Grizzly-Bären rettet; Otchum, der Jagdgefährte sowie unangefochtene Anführer der Hundemeute; Otchum, der geduldige Spielgefährte der kleinen Tochter Montaine und unverbesserliche Stachelschweinjäger... . "Das Schneekind" habe ich zwei Mal gelesen und kann es allen Nordlandsüchtigen und Laika-Freunden nur empfehlen. Da ich selber eine Westsibirische Laika habe, weiß ich um die Stärken dieser Hunderasse.
Empfehlen möchte ich auch den teilweise autobiografische Film von Nicolas Vanier "Der letzte Trapper", der 2005 erfolgreich in deutschen Kinos lief und seit vergangenem Jahr als DVD zu bekommen ist (unbedingt die Bonus-DVD dazu besorgen, darin wird die "Entstehung" des Films gezeigt und man lernt N. Vanier etwas näher kennen).


„Man kann ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht“ (Heinz Rühmann)

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